Auf dieser Seite stehen eigene Werke von mir ( Bill Tür ). Sie stehen nicht da, um etwas auszusagen, nicht, um euch zu amüsieren oder zum nachdenken anzuregen. Ich brauche weder Anerkennung noch Kritik dafür, sie stehen hier nur für mich.

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bittere tränen
bitteres lachen
ein weinender clown am straßenrand
scherben der hoffnung
splitter des glückes
die stadt um ihn ist abgebrannt
tränen der freude
tränen des leids
tropfen einsam auf den stein
ein blick zurück
ein blick nach vorn
auf dem asphalt der clown schläft ein

Rausch

0
Die Augen geschlossen, Müdigkeit und Stille in der Nacht
0
Ein Schrei zerreißt die Dunkelheit, die Augen öffnen sich
30
Ein sanftes surren neben mir, Kälte strömt herein
50
Vor mir enges graues Band
80
Dunkelheit durchbrochen, das graue Band ist heller, enger
100
Die Kälte wird zum rauschen, weckt mich auf
130
Das Band wird enger, der schwarze Strick hängt neben mir
160
Das Band verschwimmt, die Kälte schreit mir ins Gesicht
180
Kreischen, Nebel, angestrengter Blick
200
Das Band verengt sich zu einem Faden, die Kälte beißt, unkontrolliertes Schlingern
0
Der Rausch ist vorbei, die Augen geöffnet, die Dunkelheit wieder still.

Am Ende deiner langen Reise
blickst auf Stationen du zurück.
Einige warn Wut und Trauer,
andere warn voller Glück.

Wie lange konntest du sie fahren,
die Strecke die man Leben nennt?
War sie nur von kurzer Dauer,
viel zu früh kamst an ein End?

Oder war die Reise lang,
am Ziel vom Alter du gebeugt,
hast alles wichtige erfahren,
deine Reise nicht gereut?

Doch egal, ob lang, ob kurz,
ob viel erlebt, ob viel versäumt,
wenn du nur nie alleine fährst,
sondern immer mit nem Freund.

Einem echten, der mit dir fährt,
egal was kommt, bis Endstation.
Dann wirst beim Ausstieg du erkennen,
Freunde sind der Reise Lohn.

Gedämpft ist die Wahrnehmung
Durch die Schatten der Vergangenheit
Getrübt ist der Blick
Durch die Nebelschwaden des Morgens
Es tränen die Augen
Vom Rauch der brennenden Stadt
Sterbend
In den Feuern des Roten Drachen
Kreischend
Hallen die Seelen der Verdammten durch die Gassen
Alles vernichtend
Zerbersten Dächer Mauern Türen

Vergessen
Ist das Leid der Toten beim Wiederaufbau
Vergessen
Sind die Schreie der Sterbenden jener Nacht
Vergessen
Dass die klaren Augen einst getrübt

Der Kreislauf des Lebens
Bringt wieder Freude in die Stadt
Der Kreislauf der Sonne
Löst Rauch und Nebel auf
Der Kreislauf des Feuers
Lässt die Stadt wieder in Schreien und Qualen sterben

Ein blutiger Fleck an der Mauer
Dort wo seine Hand sie traf
Ein feuchter Kreis auf dem Tisch
Dort wo das Glas stand
Ein Auge voll Tränen
Dort wo der Rauch eindrang
Das andere schimmert vor Wut und Selbstmitleid

Die Kälte des PCs umfängt ihn
Doch ist sie besser als die Kälte des Bettes
Trinkend sinniert er über sein Leben
Sein Versagen
Der Abend verendet wie die Zigarette vor ihm im Aschenbecher
Alles begann so gut
Doch wie geht es weiter

In seinem Auge brennt der Rauch
In seiner Kehle der Whiskey
In seinem Herzen brennt er selbst

Noch am Freitag siegte er im Beruf
Ebenso am Samstag
Hochgefühl
Siegessicher
Er weiß er ist gut
Doch dann

Sonntag
Abend
Immer noch der Sieger
Plötzlich wieder der Verlierer
Eben noch oben
Nun unten
Warum

Der Whiskey schwindet
So wie die Zigarette
So wie er
So wie sie

Angst
Schreie
Tränen
Wut
Angst
 

Morgens lieg ich in der Dunkelheit,

der Tau die Nacht beweint,

dann dreh ich mich, seh dein Gesicht,

und die Sonne scheint.

 

Kein Laut von außen dringt herein,

die Stille will den Tag bezwingen,

du siehst mich an, sagst guten Morgen,

die Vögel fangen an zu singen.

 

Dunkle Wolken ziehen auf ,

wenn ich dich verlassen muss,

Regen fällt den ganzen Tag,

wie ein himmlisch Tränenfluss.

 

So bleibt es bis zum Abend,

bis ich endlich bin daheim,

ich seh dich, nehm dich in den Arm,

und die Sonne scheint.

 

Müde leg ich mich ins Bett,

denke an des Tages Schmerz,

doch du bist da, liegst dicht bei mir,

bringst Freude in mein Herz.

 

So schlaf ich glücklich mit dir ein,

deine Nähe wärmt mich,

dann weiß ich mit Sicherheit:

Mein Schatz, Ich liebe dich.

regen
fällt aus deinen augen
brennt auf meiner haut
ich die schwarze wolke
habe ihn gebracht

sonne
will dich wärmen
den regen trocknen
dir licht geben
doch die wolke spendet schatten

regen
fällt aus meinen augen
sammelt sich auf mir
umgibt mich
bildet eine dunkle wolke

sonne
will mich wärmen
die wolke lösen
die schatten vetreiben
dringt nicht mehr zu mir durch

regen
habe ich gebracht
werde ihn immer spüren

sonne
habe ich gelöscht
mich selbst um ihren schein gebracht

wandere blind durch den nebel

Im Nebel des Vergessens

In der Einsamkeit der Nacht

Umarmt von eis´ger Kälte

Wo die Seelen halten Wacht

 

Leere Gassen, leere Straßen

Düst´re Wege, dunkler Ort

Wo einst lebend´ Menschen saßen

Hört man nun kein einz´ges Wort

 

Hinter einer Burgruine

Abgebrannt bis auf die Mauern

Sieht man sie mit starrer Mine

Wie sie um das Leben trauern

 

Lautlos, still, ohne ein Wort

Sehen sich dabei nicht an

Die Düsternis trägt sie hinfort

Zieht sie in ihren Bann

 

Einst war hier Erde, nicht Morast

Die Stadt, sie war ihr Heim

Nun sind sie hier nur noch zu Gast

So viele und doch so allein

Suche

 

Suche nicht meine Nähe,

denn Nähe findest du nicht bei mir.

Suche nicht das Glück bei mir,

denn das Glück hält sich von mir fern.

Suche nicht meine Liebe,

denn Liebe zu geben bin ich nicht fähig.

Suche nicht meinen Schmerz und meine Trauer,

denn diese Gefühle sind mir fremd.

Suche nicht mein Inneres,

denn eine hohe Mauer umgibt es.

Suche nicht mich,

denn nicht mal ich kann mich finden.

 

 

So Jung...

 

Er machte gerne Scherze, bis sie sagten „sei nicht kindisch“. Also wurde er ernst.

Er hörte gerne seine alten CDs auf voller Lautstärke, bis sie sagten „bist du nicht zu alt dafür“. Also hörte er nur noch leise Radio.

Er lies seine Haare wachsen, bis sie sagten „deine Jugend ist vorbei“. Also schnitt er sie ab.

Er ging gerne bis morgens in die Disco, bis sie sagten „werd erwachsen“. Also blieb er daheim und las.

Er schaute gerne Cartoons, bis sie sagten „das ist doch nur was für Kinder“. Also sah er nur noch Nachrichten.

Er fuhr gerne Motorrad, bis sie sagten „zeig mal etwas Verantwortung“. Also kaufte er sich ein Auto.

Als er sein Auto dann gegen einen Brückenpfeiler setzte, sagten sie „er war doch noch so jung“.

 

Nichts

Ein kleines Wort, so unbedeutend,

allzu klein, man sieht es kaum.

Man sagt es schnell, nur eine Silbe.

Einsam steht es dann im Raum.

 

Dolch welch Bedeutung hat es dann?

Ward es nur dahergesagt?

Wurds gesagt weil gar nichts war,

oder wurde doch danach gefragt?

 

Dunkel ists, das Nichts, zerstörerisch.

Ganze Welten hats schon ausradiert.

Sag es, spüre seine Macht,

hast du es denn noch nie probiert?

 

Ein kleines Wort, als Antwort gern gebraucht.

So häufig hat mans schon gehört.

Manchmal war es wirklich nichts.

Doch meistens hat es viel zerstört.

 

Führ mich in die Hölle, führ mich in den Himmel,

führ mich in die Dunkelheit, führ mich in das Licht,

führ mich in die ewige Verdammnis,

doch führ mich nicht ins Nichts.

 

Eine Wahl?

Hast du eine Wahl im Leben?
Kannst du wirklich frei entscheiden?
Es wird viele Wege geben,
doch führ´n nicht alle nur zum Leiden?

Ja, wirklich, du hast eine Wahl
Zwischen Düsternis und Schmerz.
Entscheide dich für Seelenqual
oder ein gebrochen Herz.

Die Wahl zu treffen ist nicht schwer,
denn egal wie du entscheidest,
letztendlich bereust du es doch sehr,
wenn du wieder Qualen leidest.

Doch hab ich dieses nun erkannt,
an Erfahrung bin ich reich.
Letztendlich wird die Qual gebannt.
Das Ende ist für alle gleich.

Die Einsamkeit des Drachen

Getrieben von Sehnsucht nach seiner Liebsten,
die sie ihm grausam und hartherzig nahmen,
zieht er am Himmel voll Trauer und Schmerz
seine kreisenden, tristen und langsamen Bahnen.

Auf dem sanften Luftstrom gleitet er fort,
die Flügel hat er weit ausgebreitet,
man sieht ihn von unten und zeigt auf ihn,
doch weiß man nicht, wie er dort oben leidet.

Die Menschen fliehen in Panik vor ihm,
wenn er langsam über ihre Köpfe wegfliegt,
doch seine mächtigen Krallen sind längst Stumpf
und sein Feuer ist vor langer Zeit schon versiegt.

Mit traurigen Augen blickt er zu Boden,
einst flogen sie glücklich zu zweit,
zwei mächtige Drachen, von den Menschen gefürchtet,
doch begleitet ihn nun nur die Einsamkeit.

FREUDE

 

Lachende Düsternis,

tanzende Seelenqual,

eine Träne aus brennendem Eis bahnt sich ihren schmerzenden Weg.

Lauernde Einsamkeit bohrt sich ins Herz,

der Verstand zerfressen von Maden aus Schmerz.

Geborgen in eisiger Kälte,

umfangen von altem Holz,

vernichtet durch Blicke und Worte.

Eine Mauer der Verzweiflung trennt vom Leben.

Ein Wall der Hoffnungslosigkeit vor einer Schlucht aus Sehnsucht.

Ein tiefer Fall in die dunkle Leere.

Ein Irrlicht am Ende des Tunnels in die Verdammnis.

Das Ende.

 

 

Worte

 

Trifft ein Stein mich ins Gesicht,

blutet es, doch schmerzt es nicht.

Bricht ein Unfall mir das Bein,

bereitet dies mir keine Pein.

Und wenn dereinst mein Urteil fällt,

geh ohne Schmerz ich von der Welt.

Doch Worte, sorgsam in der Wahl,

voller Trauer, doch so scharf,

bereiten meiner Seele Qual,

bringen nachts mich um den Schlaf.

 

 

Verlassen

 

Deine Augen trüb und leer

Erloschen ist ihr Blick

Dein Herz so still, schlägt niemals mehr

Du kommst nie zurück

 

Deine Haut so kalt wie Stein

Dein Atem längst versiegt

Die Finsternis ist jetzt dein Heim

Der Tod hat dich besiegt

 

Deine Glieder steif erstarrt

Dein Mund ganz stumm, die Ohren taub

Dein einst weicher Körper hart

Und bald nur noch Staub

 

Dein Tod die, die dich liebten, traf

Hinterlässt Trauer Schmerz und Einsamkeit

Doch merkst du´s nicht in deinem Schlaf

Schläfst nun bis zur Ewigkeit

 

 

Manchmal

 

Manchmal erkennt man tief betrübt,

dass man denen, die man liebt,

nur tränen leid und schmerz zufügt,

und sich auch noch selbst belügt.

 

Manchmal sieht man, dass der weg,

den man seit jahren schon beschreitet,

den man blind immer weiter geht,

ins leere führt, von leid begleitet.

 

Manchmal ists verwunderlich,

dass man zu spät beginnt zu hassen,

nicht den andern, sondern sich,

zeit wird’s, den weg dann zu verlassen.

 

Manchmal klärt sich dann der blick,

verlass ihn nicht, heißt das gebot,

doch dann gibt es kein zurück,

das ziel des wegs ist stets der tod.

 

 

Es war ein kalter, regnerischer Tag. Obwohl er keine Freude empfinden konnte, erfüllte ihn doch so etwas wie eine freudige Erwartung auf diesen Tag. Er hatte sie lange nicht mehr gesehen, zu lange.

Zu viel ist passiert in der Vergangenheit. Er hatte zu viel Mist gebaut, zu viel zerstört, zu vielen Unglück und Leid gebracht.

Nach und nach sind alle gegangen, die ihn je mochten oder auch nur im geringsten etwas für ihn empfanden. Der Unfall seiner Eltern und seiner Schwester nahm ihm die letzten 3 Menschen, die ihn mochten. Jetzt war die Welt bevölkert von Personen, denen er egal war, oder die ihn hassten.

Darum freute er sich sosehr, sie zu sehen, denn sie kannte ihn kaum noch, sie wusste nicht, was geschehen ist, sie mochte ihn.

Ungeduldig wartete er im Park neben dem Denkmal. Zum wiederholten mal schaute er auf seine Uhr. Wo blieb sie nur? Es war schon zwei Minuten über der Zeit.

Da kam sie ums Eck. Ihr langes blondes Haar wehte leicht im Wind, ihr leichtes Kleid schien für die Jahreszeit verfehlt, aber sie schien nicht zu frieren. Sie sah so glücklich aus, so attraktiv und so lebensfroh.

Er ging auf sie zu, ein gequältes Lächeln aufgesetzt in der Hoffnung, sie hält es für ein echtes. Es war das einzige, das er imstande war zu zeigen, doch er fühlte es nicht.

Scheinbar endlos lange standen sie sich gegenüber, ohne ein Wort zu sagen. Schließlich hob er die Arme und ging einen Schritt auf sie zu. Sie erwiderte und fiel ihm in die Arme. Die Zeit, in der sie einfach so standen, schien sich bis ins unendliche zu ziehen. Sie lockerte ihre Umarmung leicht, da fiel ihm ein, er hatte ja noch etwas für sie. Er fuhr mit der Hand in seine Tasche und holte den wunderschön gearbeiteten, am Griff mit Halbedelsteinen verzierten Dolch hervor.

Mit einer blitzschnellen Bewegung rammte er ihr den Dolch zwischen die Rippen. Er durchstieß ihre Lunge und drückte sie wieder fest an sich. Er sah nicht ihren ungläubigen Ausdruck in den Augen als sie dastand, in seiner zärtlichen Umarmung, unfähig zu schreien, spürend wie das Leben aus ihrem Körper entwich.

Er hielt sie noch lange so fest bis er sie langsam zu Boden gleiten ließ. Das erste Mal in seinem Leben spürte er ein Lächeln auf seinen Lippen, ein echtes, unverstelltes. Ein freies, glückliches Lächeln, wie er es nie zuvor kannte. Er war seinem Ziel so nahe wie nie zuvor.

Die Wolkendecke brach leicht auf und ein einzelner Sonnenstrahl begleitete ihn auf seinem langsamen Weg zu einem abgelegenen Teil des Parks, wo er sich auf die letzte Reise machte.

 

 

Zeigst du Tränen, Leid und Trauer,

meidet man dich mit der Zeit.

Also baust du eine Mauer

aus falschen Lachen, Fröhlichkeit.

Doch dereinst stürzt die Mauer ein,

dann ist´s zu spät, du wirst dich hassen.

Lesen kann man auf dem Stein:

Zu früh hat er uns verlassen.

 

Wenn ich einst für immer meine Augen schließe,

ist dein Gesicht das letzte, was ich sehe.

Wenn die absolute Stille mich umgibt,

klingt deine Stimme immer noch in meinem Ohr.

Wenn die Kälte meinen Körper umfängt,

ist es deine Wärme, die als letztes weicht.

Wenn Fleisch und Haut sich von den Knochen lösen,

so spür ich bis zuletzt deine Berührungen.

Wenn die modrige Erde mich umschließt,

nehm ich doch noch deinen Geruch wahr.

Wenn mein letzter Atem mir entweicht,

flüstert er „Ich liebe dich“.

 

Blutendes Feuer

Brennendes Blut

Schwarze Seele

In triefender Glut

 

Trauer und Leid

Abschied und Schmerz

Endlose Sehnsucht

Weinendes Herz

 

Gestorbene Liebe

Liebender Tod

In den Adern lodert

Feuer so Rot

 

Am Ende des Tages

Licht wieder im Raum

Das Blut wieder kalt

Alles ein Traum?

 

Ich möchte dich trösten, doch das kann ich nicht,
denn du weinst wegen mir.
Ich möchte dich in den Arm nehmen, doch das kann ich nicht,
denn meine Berührungen verbrennen dich.
Ich möchte dir sagen, wie leid es mir tut, doch das kann ich nicht,
denn was ich tat, ist unverzeihlich.
Ich möchte dir zeigen, dass du mir vertrauen kannst, doch das kann ich nicht,
denn ich habe dich zu oft belogen.
Ich möchte dir ein guter Freund sein, doch das kann ich nicht,
denn Freunde behandelt man nicht so.
Ich möchte die Zeit zurückdrehen, doch das kann ich nicht,
denn die Zeit läuft unerbittlich weiter.
Ich möchte dir sagen, dass ich dich liebe, doch das kann ich nicht,
denn meine Liebe zerstört dich.

 

Ich höre dein Weinen

Und es zerreißt mein Trommelfell.

Ich sehe deine Trauer

Und sie verätzt meine Augen.

Ich fühle deinen Schmerz

Und er löst mir die Haut vom Leib.

Ich schmecke das Salz deiner Tränen

Und es zerfrisst mir den Mund.

Ich möchte schreien

Doch ich ersticke am Anblick deiner Zerstörung.

 

Jeder Tag ein grauer Tag,

düstrer Nebel, Regen,

doch plötzlich, wie ein Sonnenstrahl,

tratst du in mein Leben.

 

Deine Worte bringen

Meine Tränen zum versiegen,

ein Blick in deine Augen

lässt meine Trauer schnell verfliegen.

 

Wann immer ich am Boden bin,

wann immer ich keinen Sinn mehr sehe,

baust du mich auf, bist für mich da,

sorgst dafür, dass ich nicht vergehe.

 

Ohne dich nur Leere ist,

Einsamkeit und Schmerz.

Du bist, was mich glücklich macht,

bringst Freude in mein Herz.

 

Tag für Tag gibst du mir alles,

hast deine Liebe mir gegeben,

Schenktest zwei tolle Menschen mir,

schenktest mir mein Leben.

 

Du bist die einzige für mich,

du bist mir unendlich wichtig.

Bist meine Sonne, meine Luft,

ohne dich bin ich nur nichtig.

 

Blind bin ich durch die Welt gegangen,

an Dunkelheit gebunden,

ich wusste nicht, was ich gesucht,

bis ich dich gefunden.

 

Lange Zeit war ich allein,

unsicher, verwirrt.

Doch alles das ist nun vorbei,

den nun sind wir zu viert.

 

Du warst immer für mich da,

hast gerettet mich.

Du bist mein Leben, meine Welt,

mein Licht. Ich liebe dich.

 

 

Als du sagtest ich würde dich nicht lieben,

beschloss ich, keinem mehr Liebe entgegenzubringen

und lies meine Arme verbrennen und abfallen.

 

Als du sagtest, ich wäre dein Vertrauen nicht wert,

beschloss ich, nie mehr irgendwohin zu gehen

und verwandelte meine Beine in einen Aschehaufen.

 

Als du sagtest, ich würde mich nicht für dich interessieren,

beschloss ich, nie wieder etwas zu sehen oder zu hören

und mein Kopf ging in Flammen auf.

 

Als du sagtest, ich tue dir nur weh,

beschloss ich, den Schmerz mit dir zu teilen

und mein Körper zerbrach in zwei Teile und verglühte.

 

Heraus fiel mein Herz.

Da liegt es, klein, schwarz, allein.

Ich schenke es dir.

 

                    In der düsternis der nacht

                    Chamäleongleiche gestalten versteckt vor dem licht

                    Halten trauernd wacht

 

                    Kaum einer kann sie verstehen

                    Aber ich höre sie schreien

                    Nie können sie vergessen

                    Nie sich verzeihen

 

                    Nur ihrer schuld

                    In aller ewigkeit bewusst

                    Clownhaft überspielt

                    Hasserfüllt voll angst

                    Tränen unterdrückt versiegt

 

                    Mahnend die vergangenheit

                    Erstickend wie ein sumpf

                    Hoffentlich nicht viel zu spät

                    Ruhig erwarten sie die zukunft

                    !